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iPhone 5S und iPhone 5C: Doppelschlag von Apple

Die Katze ist aus dem Sack: Apple hat heute zwei neue iPhone-Modelle vorgestellt. Während es sich beim iPhone 5S um eine technisch aufgemotzte Variante des iPhone 5 handelt, soll das iPhone 5C neue Käufergruppen ansprechen – doch auch das „kleine“ iPhone wahrlich kein Schnäppchen.

Apple sollte gewarnt sein: Obwohl sich das iPhone immer noch prächtig verkauft, hat der kalifornische Elektronikkonzern auf einigen Kernmärkten mit schwindenden Marktanteilen im Smartphone-Segment zu kämpfen. Vor allem der Erzrivale und Weltmarktführer Samsung, der mittlerweile mit einer breiten Smartphone-Produktpalette jede nur denkbare Käufergruppe adressiert, macht Apple zu schaffen. Dennoch hielten die Kalifornier bislang unbeirrt an ihrer restriktiven Modellpolitik fest.

Bislang.

Denn heute hat Apple auf einem Event in San Francisco erstmals gleich zwei neue iPhone-Modelle vorgestellt: das iPhone 5C und iPhone 5S. Wie bereits seit Wochen spekuliert wurde, handelt es sich bei dem iPhone 5C um eine Variante, mit der Apple erstmals im bislang vernachlässigten gehobenen Einsteigersegment punkten will – doch der überraschend hohe Gerätepreis könnte diesem Plan durchaus im Wege stehen. Das iPhone 5S hingegen tritt in die Fußstapfen des aktuellen Modells iPhone 5. Große Überraschungen blieben indes aus: Wer bis zuletzt doch noch an die Existenz eines XXL-iPhones geglaubt hatte, wurde enttäuscht.

 

Mit dem iPhone 5S bleibt Apple der Tradition treu, ein bereits vorhandenes Modell technisch komplett zu überarbeiten – ohne Design und Größe grundlegend zu verändern. So unterscheidet sich auch das neue iPhone 5S, das in den Farben Gold, Silber und Spacegrau auf den Markt kommen wird, nicht spürbar vom iPhone 5 – auch wenn es deutlich edler daherkommt als das Vorgängermodell. Technisch gesehen hat das Gerät eine – längst überfällige – Generalüberholung spendiert bekommen.

So arbeitet das iPhone 5S als erstes Smartphone überhaupt mit einem A7-Prozessor mit 64-Bit-Architektur – damit soll ein doppelt so hohes Arbeitstempo erreichen werden wie mit dem A6-Chip, der im iPhone 5 werkelt. Unterstützt wird der A7-Prozessor durch den Koprozessor M7, der Bewegungsdaten sammelt und den Hauptprozessor entlasten soll.

Der Akku soll eine Sprechzeit von bis zu 10 Stunden sowie eine Standby-Zeit von bis zu 250 Stunden stemmen. Verbessert hat Apple eigenen Angaben zufolge auch die Kamera: Der Bildsensor ist um 15 Prozent größer als der des iPhone 5, die dadurch erreichte höhere Lichtstärke soll für eine bessere Bildqualität sorgen. Für bessere Aufnahmen bei schlechten Lichtverhältnissen verspricht Apple mit dem „True Tone Flash“, einem Blitz mit 2 LEDs, der wärmeres Licht erzeugt. Nette Gimmicks sind darüber hinaus eine Serienbild-Funktion sowie ein Slowmotion-Modus beim Drehen von Videos.

Eine echte Neuerung ist Touch ID: Dabei handelt es sich um einen Fingerabdruck-Scanner, der in den Home Button integriert wurde. Über dieses Feature war auch im Vorfeld der Pressekonferenz bereits heftig spekuliert worden. Ob das Ausstattungsmerkmal im Zuge der NSA-Schnüffeldebatte allerdings von den Nutzern mit Begeisterung aufgenommen wird, sei einmal dahingestellt – auch wenn Apple verspricht, dass der Fingerabdruck nur im A7-Prozessor gespeichert wird – und nirgendwo sonst.

 

iPhone 5C: „Billig“-iPhone ist gar nicht billig

Das iPhone 5C ist das erste iPhone-Modell, mit dem Apple seinen bisherigen Premium-Anspruch aufweicht. Es soll auch diejenigen Kunden zu den Kaliforniern locken, die sich bislang gescheut haben, das ganz große Geld für ein Smartphone in die Hand zu nehmen. Vor allem in wichtigen Wachstumsmärkten wie China will das Unternehmen so neue Umsatzpotenziale erschließen.

Augenfällig: Das iPhone 5C wird es in fünf verschiedenen Farben geben – Grün, Weiß, Blau, Rot und Gelb. Der Rahmen ist aus Stahl, umschlossen von einer rundum eingefärbten Hülle aus gehärtetem Kunststoff. Passend dazu gibt es noch verschiedene Schutzhüllen zum Preis von jeweils 29 US-Dollar.

Zur Ausstattung zählen ein 4-Zoll-Retina-Display, angetrieben wird das Gerät von einem A6-Prozessor. Weitere Features sind eine 8-Megapixel-Kamera mit rückseitig beleuchtetem Sensor sowie eine 1,9-MP-Cam für Videotelefonie. Es funkt laut Apple „in mehr LTE-Bändern als alle anderen Smartphones“, in puncto WLAN wird allerdings nur der n-Standard auf 2,4 und 5 GHz unterstützt – WLAN-ac ist im Gegensatz zu einigen anderen Top-Smartphones nicht an Bord. Bluetooth wird im aktuellen 4.0-Standard genutzt. Die Preise beginnen bei 99 US-Dollar bei gleichzeitigem Abschluss eines 2-Jahresvertrags in den USA.

In Deutschland kommen das iPhone 5C und das iPhone 5S am 20. September in den Handel, ab 13. September können die Geräte vorbestellt werden. Das iPhone 5S kostet ohne Vertrag 699 (16 GB), 799 (32 GB) und 899 Euro (64). Das vermeintliche „Billig“-iPhone schlägt mit stolzen 599 (16 GB) beziehungsweise 699 Euro (32 GB) zu Buche. Das iPhone 5 wird indes komplett aus dem Programm genommen. Weiterhin erhältlich ist das iPhone 4S (8 GB). Kostenpunkt: 399 Euro.

Stephan von Voithenberg 

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