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„G.fast“: Telekom möchte Highspeed-Internet über Kupferkabel pushen

Speedometer up and close

Turboschnelles Internet – auch ohne Glasfaserkabel auf der letzten Meile: Mit der neuen Übertragungstechnologie „G.fast“ will die Deutsche Telekom die realisierbare Bandbreite über herkömmliche Kupferkabel verfünffachen.

Um sich auf der „letzten Meile“ hohe Investitionskosten in neue Glasfaserkabel zu sparen, setzt die Deutsche Telekom auf eine neue Highspeed-Wunderwaffe: „G.fast“.

Wie die Wirtschaftswoche unter Berufung auf Unternehmenskreise berichtete, soll es mit Hilfe der Technologie möglich sein, die derzeit über einen konventionellen Kupferhausanschluss realisierbare Maximalgeschwindigkeit von 100 auf 500 Megabit pro Sekunde zu verfünffachen.

Entwickelt wurde „G.fast“ von den beiden Netzwerkausrüstern Alcatel-Lucent und Huawei; die Markteinführung könnte dem Bericht zufolge bereits nächstes Jahr erfolgen. Entsprechende Pläne hat die Telekom mittlerweile offiziell bestätigt.

Dass der TK-Konzern eine schnelle Einführung der Technologie forciert, liegt auf der Hand: Denn während andere Anbieter den kostenintensiven Glasfaser-Ausbau der letzten Meile – also der Strecke zwischen Kabelverzweiger und Hausanschluss – vorantreiben, hinken die Bonner hier noch hinterher. Mit G.fast hingegen bliebe der Konzern auch auf Grundlage der alten Kupferkabel-Infrastruktur weiterhin auf Jahre hinaus konkurrenzfähig.

Diese Feststellung gilt allerdings nur für besagte letzte Meile: Denn ähnlich wie beim VDSL-Vectoring werden die hohen Bandbreiten auch bei G.fast nur über wenige hundert Meter realisierbar sein. Am Glasfaserausbau bis zum nächsten Verteiler am Straßenrand führt für die Telekom daher so oder so kein Weg vorbei.

Telekom-Handel

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